Applied Kinesiology

Applied Kinesiology

Die Applied Kinesiology ist ein von amerikanischen Chiropraktoren entwickeltes, sehr umfassendes Untersuchungs- und Behandlungssystem, das neben strukturellen Aspekten (Bewegungsapparat) auch biochemische Regulationen (Stoffwechsel) und psychischen Ausgleich beinhaltet.

In das Behandlungssystem der Applied Kinesiology sind die manuelle Medizin mit chirotherapeutischen oder chiropraktorischen und osteopathischen Behandlungen, die TCM mit Akupunktur und Kräuterbehandlungen, homöopathische Therapien, orthomolekulare Behandlungen sowie Herd- und Störfeldtherapien integriert.

Die Diagnostik erfolgt über eine systematische Testung von Muskeln. Ein Muskel sollte stark testen und sich durch bestimmte Manöver abschwächen lassen. Diagnostisch wichtig in der Applied Kinesiology sind sowohl schwache Muskeln als auch starke, nicht abschwächbare Muskeln.

Die Muskeln sind neben orthopädischen Regionen (Wirbelsäulensegmente) auch Organen, Akupunkturmeridianen, Reflexpunkten und Nahrungsergänzungsmitteln zugeordnet. Mit der Behandlung soll das neuromuskuläre Regulationssystem optimiert werden und eine normale, starke Muskelfunktion (mit physiologischer Abschwächbarkeit durch bestimmte Manöver) erzielt werden.

Die Diagnostik und Therapie der Applied Kinesiology ist umfassend und kann sich weit über das orthopädische Krankheitsspektrum ausdehnen.

Die Applied Kinesiology ermöglicht eine strategische Suche nach Auslösern für immer wiederkehrende Beschwerden. Oft liegt die Ursache der Beschwerden in einer ganz anderen Region und es bestehen komplexe Wechselbeziehungen zwischen den Bereichen Struktur (Muskeln und Gelenke), Biochemie (z.B. Stoffwechselprobleme, Allergien oder Umweltgifte) und Psyche (z.B. emotionale Ursachen wie Stress oder seelische Traumata).

Beispielhaft seien hier wiederkehrende Umknickverletzungen der Sprunggelenke genannt, die durch eine Schwäche der äußeren Stabilisationsmuskulatur des Sprunggelenks (Mm. peronaeus longus, brevis, tertius) bedingt sein können. Diese Muskelgruppe ist dem Organ Harnblase und den beiden unteren Segmenten der Wirbelsäule zugeordnet, sodass sowohl Blasenfunktionsstörungen als auch Fehlfunktionen der unteren Lendenwirbelsäule ursächlich für die Umknickverletzungen des Sprunggelenks sein können.

Ein wesentlicher Aspekt der Applied Kinesiology ist die Vielseitigkeit, die Integration multipler Behandlungsformen. In meiner Praxis wird die Applied Kinesiology meist mit der Traditionellen Chinesischen Medizin und Techniken der Manuellen Therapie kombiniert.
Damit lässt sich u.U. auch in sonst therapieresistenten Fällen noch eine erfolgreiche und nachhaltige Besserung der Beschwerden erreichen.

Weitere Informationen sind auf der Homepage der DÄGAK verfügbar.

 Die Behandlung mit Applied Kinesiology ist eine Selbstzahlerleistung.
Die privaten Krankenkassen erstatten die Kosten in der Regel.


Manuelle Medizin – Chirotherapie – Chiropraktik
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Traditionelle Chinesische Medizin (TCM)
Stoßwellentherapie (ESWT)
Arthroskopische Operationen am Kniegelenk